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Den Sommer richtig genießen – 7 Tipps für das Sonnenbad



Sonnengebräunte Haut gilt immer noch als Schönheitsideal. Doch intensive Sonnenbäder oder Besuche im Solarium beschleunigen die Hautalterung und erhöhen das Hautkrebsrisiko. Besonders Menschen mit heller Haut laufen Gefahr, langfristige Schäden davon zu tragen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich an folgende Tipps halten:

Frau am Strand © Thinkstock
Tipp 1: Gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne. Wenn überhaupt, sollten Sie Ihre Haut langsam bräunen. Vermeiden Sie einen Sonnenbrand. Am besten ist es, wenn Sie sich schrittweise immer etwas länger dem Licht aussetzen. Die Haut wird nach und nach dicker und unempfindlicher. Vorsicht nach einigen Wochen Sonnenpause! Auch bei noch gebräunter Haut droht ein Sonnenbrand. Denn die Haut wird schnell wieder dünner – auch wenn die Bräune bleibt.

Tipp 2: Besonders sonnenbrandgefährdete Hautregionen sind Nasenrücken, Unterlippe, Ohrmuscheln, seitlicher Wangenbereich, Jochbeingegend, Scheitel und Stirn. Diese sollten Sie bei einem Sonnenbad intensiver schützen.

Tipp 3: Die Intensität der Bestrahlung ist in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr am größten; Sonnenbäder sollten Sie daher eher auf den Vor- oder späten Nachmittag verschieben.

Tipp 4:
Sonnenschutz-Buttons oder -Folien helfen Ihnen beim richtigen Sonnen. Sie werden auf die Haut oder Kleidung geklebt und zeigen Ihnen an, wann Sie das Sonnenbad beenden sollten.

Tipp 5:
Vermeiden Sie Kosmetika, Deodorants und Parfüms beim Sonnenbad. Sie können eine bleibende Pigmentierung (fleckige Haut) verursachen.

Tipp 6: Kleidung ist der beste Schutz: Am wirksamsten schützen Sie sich gegen die schädliche UV-Strahlung, indem Sie geeignete Kleidung tragen. Dicht gewebte Stoffe und künstliche Fasern wie Polyester bieten einen besseren Schutz als Naturfasern. Kräftige Farben schützen besser als Weiß oder Pastelltöne. Nasse Stoffe lassen mehr UV-Strahlung durch. Spezielle Textilien mit UV-Schutzfaktor (mindestens UPF 30) eignen sich für Kinder, bei Allergien oder heller Haut.

Tipp 7:
Einige Medikamente, wie Antibiotika steigern die Sonnenempfindlichkeit. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie Medikamente einnehmen.

Ein weiterer Tipp: Sonnenbrille nicht vergessen

Sonnenlicht kann auch Augenschäden hervorrufen. Schützen Sie deshalb Ihre Augen mit einer Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Filter (mindestens 400nm). In Zweifelsfällen können Sie Ihre Sonnenbrille beim Optiker prüfen lassen.

Auch im Schatten heißt es aufpassen

Im Schutz eines Sonnenschirms oder Baums vergessen viele leicht, dass Sonnenlicht vom Boden und von der Wasseroberfläche gestreut und reflektiert wird und sie so auch im Schatten erreicht. Diese Gefahr ist groß bei dunstigem Himmel, auf Sand und bei Schnee- oder Wasserflächen in der Umgebung.

Wo welche Sonneneinstrahlung herrscht, erfahren Sie in unserer Infografik.
Auch Fensterglas bietet keinen absoluten Schutz vor UV-Strahlen: UV-A-Strahlen können Fensterglas durchdringen. Ein Sonnenbrand, der durch UV-B-Strahlen ausgelöst wird, ist allerdings nicht zu erwarten, da UV-B-Strahlung durch Fensterglas zurückgehalten wird.
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